Kenneth Tarver wird aufgrund der Schönheit seiner Stimme, seiner virtuosen Technik, sowie seines umfangreichen und ausgeglichenen Stimmbereichs als einer der bemerkenswertesten Belcantotenöre di grazia seiner Generation gehandelt.


KT trat bereits an den renommiertesten Opernhäusern der Welt auf, darunter das Royal Opera House Covent Garden („Falstaff“, „Così Fan Tutte“, „La Cenerentola“ und Rossinis „Otello“), die Wiener Staatsoper („Il Barbiere di Siviglia“), die Deutsche Oper Berlin („Don Pasquale“, „Der Rosenkavalier“, „Die Zauberflöte“, „Semiramide“), die Staatsoper unter den Linden  („Belshazzar“), die Bayerische Staatsoper („Così fan Tutte“, „La Cenerentola“, „Falstaff“), die Semperoper Dresden („L’Italiana in Algeri“), das Gran Teatre del Liceu Barcelona („Il Viaggio a Reims“), die Opéra Comique París („Fra Diavolo“), das Teatro Lirico di Trieste („Il Turco in Italia“), das Theatre de La Monnaie Brussels („Idomeneo“), die Metropolitan Opera („Il Barbiere di Siviglia“, „La Cenerentola“), das Teatro San Carlos Naples („Così fan Tutte“) und das Festival d’Aix-en-Provence („Don Giovanni“) dirigiert von Claudio Abbado.


KT ist ein Spezialist im äußerst gefragten virtuosen Opernrepertoire. Jüngste Erfolge beinhalten die Rolle des „Orfeo“ in Haydns „L´Anima del Filosofo“ am Budapest Festival, dirigiert von Adam Fisher, Glucks „Orphée et Euridice“ an der Staatsoper Stuttgart, Mozarts „Idomeneo“ am La Monnaie unter Jeremie Rhorer, Haydns „Orlando Paladino“ am Concertgebouw Amsterdam mit dem Hilversum Radio Orchestra, dirigiert von Alessandro De Marchi und Haydns „L´Infedelta Delusa“ am Musikverein Wien, dirigiert von Nikolaus Harnoncourt.


KT wurde von den bedeutendsten Konzertbühnen eingeladen und erarbeitete sich dadurch ein imposantes Repertoire sowohl bekannter, als auch selten aufgeführter Meisterwerke unter Dirigenten wie Alberto Zedda: Rossinis „Moise et Pharaon“ (Opera Royale de Wallonie, Liege), „L’Inganno Felice“, „La Gazza Ladra“ (Rossini Festival Wildbad), „La Scala di Seta“ (Deutsche Oper Berlin), „Adelaide di Borgogna“ (La Coruña), Ricardo Chailly: Stravinskys „Pulcinella“ (Concertgebouw Orchestra), Bachs „Matthäus-Passion“ (Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi), „Johannes-Passion“ (Gewandhaus Orchester Leipzig), Carlo Rizzi: Rossinis „Armida“ (Edinburgh Festival), Bobby McFerrin: Händels „Messiah“ (Münchner Philharmoniker), Frans Bruggen: Mozarts „Requiem“ (Orchestra della Toscana). Weitere Höhepunkte waren Rodion Shchedrins “My age”, My Wild Beast” (Rheingau Festspiele), eine Verfilmung von Judith Weirs „Armida“ für Channel 4 TV in Großbritannien, Orffs „Carmina Burana“ am Verbier Festival und Mozarts „Requiem“ am Tanglewood Festival, dirigiert von James Levine.


Als rennomierter Künstler hat KT einen eindrucksvollen Aufnahmenkatalog. Darin befinden sich Zusammenarbeiten mit der Deutschen Grammophon: Pierre Boulez und das Cleveland Orchestra (Berlioz – “Les Nuits d’été” und „Roméo et Juliette“), Kent Nagano und das London Symphony Orchestra (Bernstein – „A White house Cantata“), Arbeiten für das Label LSO Live: Sir Colin Davis und das London Symphony Orchestra (Berlioz – „Béatrice et Bénédicte“, „Roméo et Juliette“ und die besonders gefeierten „Les Troyens“, die mit Grammys für die beste Opernaufnahme und die beste Klassikaufnahme ausgezeichnet wurden). Als versierten Liedsänger präsentierte das Label Naxos KT mit einer vollständigen Serie von Liedern des Komponisten Charles Ives. Ebenso erfolgreich nahm KT für Opera Rara Rossinis „La Donna del Lago“ unter  dem Dirigat von Maurizio Benini sowie für Harmonia Mundi „Don Giovanni“ und „Idomeneo“ mit dem von René Jacobs dirigierten Freiburger Barockorchester auf.


KT ist Absolvent der Interlochen Arts Academy, des Oberlin College Conservatory of Music und ist Inhaber des Titels „Master of Music Performance“ der Yale University School of Music, an der ihm der „Deans Award“ als herausragendster Student der Abschlussklasse verliehen wurde.

Ebenso war er Sieger der „Metropolitan Opera National Council Auditions“ und war Mitglied des „Metropolitan Opera's Young Artist Development“-Programms als auch des Ensembles der Staatsoper Stuttgart.



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